Seat

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Seat, S.A. ist ein 1950 gegründetes Unternehmen zur Automobilherstellung mit Sitz in Martorell. Es gehört heute zur Volkswagen AG.

Am 9. Mai 1950 als Sociedad Española de Automóviles de Turismo, S.A. („Spanische Gesellschaft für Pkw“) im Industriepark Barcelonas, der Zona Franca gegründet. Kapitalgeber der 600 Millionen Peseten waren zu 51 Prozent die staatliche Dachgesellschaft Instituto Nacional de Industria unter dem Franquismus, zu 42 Prozent spanische Banken und zu sieben Prozent Fiat. Nach der Werkseröffnung am 5. Juni 1953 lief am 13. November der erste Wagen, ein Seat 1400 auf Basis des Fiat 1400 vom Band des staatlichen Automobilwerks.

1982 begann eine Kooperation mit der Volkswagen AG, die sich bis 1986 schrittweise zu einer vollständigen Übername von Seat durch Volkswagen entwickelte. Seit 1986 gehört Seat zum Volkswagen-Konzern.

Sämtliche Fahrzeuge bis 1984 waren Lizenzfertigungen des Fiat-Konzerns und damit fast baugleich mit Modellen der Marken Fiat und Lancia. So waren auch Karosserien weitgehend identisch. Dies ist ein Konzept, welches Seat mit der Produktion der Modelle Exeo (Audi A4), Toledo (Škoda Rapid) oder Alhambra (VW Sharan) auch gegenwärtig noch verfolgt.

In Seat-Werken werden auch für andere Marken Fahrzeuge hergestellt, so wird in Martorell für Audi das Modell Q3 und in Pamplona für Volkswagen das Modell Polo produziert. Die Modelle Ateca und Toledo werden bei Škoda Auto in Tschechien hergestellt und teilweise entwickelt.

Am 10. März 1983 begann die spanische Marke ihre Verkäufe in Deutschland unter eigenem Namen, zunächst über eine Importgesellschaft, bis Seat 1986 daraus ein eigenes Tochterunternehmen, die Seat Deutschland GmbH, gründete.

Die Gründung der Sociedad Española de Automóviles de Turismo S.A. (SEAT) erfolgte am 9. Mai 1950 durch die Institución Nacional de Industria (Industrieinstitut) mit einem Stammkapital von 600 Millionen Peseten (3,6 Millionen Euro). Das Industrieinstitut hielt eine Aktienmehrheit von 51 Prozent, weitere Aktionäre waren sechs spanische Banken mit 42 Prozent und Fiat mit 7 Prozent. Mit Gründung von Seat wurde auch der Grundstein für das erste Werk im Industriegebiet Zona Franca in Barcelona gelegt, welches am 5. Juni 1953 eröffnet wurde.

Das erste Fahrzeug war ein Seat 1400 A, wovon zu Beginn 5 Stück pro Tag gefertigt wurden. Mit dem Seat 600 präsentierte die junge Marke 1957 das spanische Pendant zum VW Käfer. Durch den Seat 600 konnten sich viele Spanier erstmals ein eigenes Fahrzeug leisten.

Im Jahr 1964 zog die Verwaltung von Barcelona in ein neues Verwaltungsgebäude in der spanischen Hauptstadt Madrid. Seat beschäftigte mittlerweile über 10.000 Mitarbeiter.

In dieser Phase war Seat als Staatsunternehmen weitgehend auf den heimischen, bis in die 1970er Jahre hinein durch hohe Importzölle geschützten Markt ausgerichtet, auf dem es unangefochtener Marktführer war. Aufgrund dieser Ausrichtung und der Lizenzauflagen von Fiat war das Exportgeschäft bis Anfang der 1970er Jahre unbedeutend, bevor erste Exporte vor allem in die Benelux-Länder und nach Finnland getätigt wurden. Bereits 1973 exportierte Seat mehr als 78.000 Einheiten in europäische Ausland. Im selben Jahr begann Seat mit dem Bau des Centro Technico im spanischen Martorell und wurde Rallye-Meister in Spanien. Um die Fahrzeugproduktion weiter auszubauen, übernahm Seat im Jahr 1974 das Werk der Leyland Authi im spanischen Pamplona und verlegte die Produktion des Seat 124 dorthin.

Seat baute in diesen Jahrzehnten ausschließlich in Lizenz Fahrzeuge von Fiat. Das Markenlogo war demjenigen von Fiat nachempfunden, mit dem Unterschied, dass statt schräggestellter Rauten Quadrate verwendet wurden. Die Konkurrenten auf dem heimischen Markt waren allesamt Lizenznehmer oder Joint-Ventures ausländischer Unternehmen, unter anderem von Renault (in Spanien Fasa), Citroën, Land Rover / Suzuki (in Spanien Santana (Metalúrgica de Santa Ana)). Der Grund hierfür lag in enormen Zöllen auf ausländische Neufahrzeuge während der Franco-Zeit und begrenzten Importkontingenten. Diese machten den Import ausländischer Neuwagen beinahe unmöglich. Der spanische Markt für eigenständig entwickelte Produktlinien wäre sehr klein gewesen. Populärstes Modell von Seat während dieser Epoche war der Seat 600, liebevoll Seiscientos oder im Katalanischen Siscents genannt. Fast alle spanischen Taxis in jener Zeit waren Seat 1500, kurz Milquinientos genannt.

Im Mai 2010 feierte die Seat S.A. ihren 60. Geburtstag und brachte die zweite Generation des Alhambra auf den Markt. Außerdem wurde die aktuelle Ibiza-Baureihe um den Ibiza ST (SportsTourer) erweitert. Mit der Einführung des Seat Mii Ende 2011 stieg Seat seit dem Ende der Arosa-Baureihe wieder in die Klasse der Kleinstwagen ein. Der Seat Mii ist eine Adaption des VW Up! und gehört zur New Small Family innerhalb des Volkswagen-Konzerns. Auf dem Genfer Auto-Salon 2012 präsentierte Seat das Facelift des Seat Ibiza und eine seriennahe Studie des nächsten Seat Toledo. Während der Ibiza bereits kurz nach der Präsentation bestellbar war, sollte die Markteinführung des auf dem Škoda Rapid basierenden Toledo erst Anfang 2013 stattfinden. Die dritte Generation des Seat Leon feierte am 27. September auf dem Pariser Automobil-Salon seine Premiere und kam am 24. November 2012 zu den Händlern. Der Leon ist das erste Modell mit dem neuen Markenlogo.

Wegen weiterhin schlechter Absatzzahlen und hoher Verluste teilte am 15. April 2013 die Volkswagen AG mit, dass der bisherige Präsident und CEO James Muir zum 1. Mai 2013 durch Jürgen Stackmann abgelöst wird. Ebenfalls lief im Mai 2013, nach lediglich vier Jahren, die Produktion des Seat Exeo ohne Nachfolger aus. Als Ersatz dienen der Seat Toledo, der bei Škoda in Tschechien produziert wird, und der Seat Leon ST. Zur Erweiterung der Leon-Baureihe wurde im Laufe des Jahres 2013 der dreitürige Leon SC (Mai) und der Kombi Seat Leon ST (November) eingeführt.*

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*Quelle: SEAT & Wikipedia®